Wirtschaftsschule Rahn Wirtschaftsschule Rahn

Wirtschaftsschule Rahn auf Skifreizeit

Nun schon zum dritten Mal führte die Wirtschaftsschule Rahn vom 04. Februar bis 12. Februar mit dem Lehrerteam Claudia Eckhardt, Ulli Krause und Reiner Strübiog die Skifreizeit für die 12. Klassen durch. Ziel war diesses Jahr Südtirol.

Nach 14-stündiger Busfahrt erreichte die Gruppe in den Morgenstunden Luttach im Tauferer Ahrntal mit den Skigebieten Klausberg (2350 m) und Speikboden (2550 m). Von Herrn Strübig perfekt organisiert klappte die anschließende Ausleihe der Ski- und Snowboardausrüstung und die Ausgabe der Skipässe reibungslos. Pflicht war dieses Jahr das Tragen von Schutzhelmen, um die wertvollen Köpfe vor den im Mai anstehenden Abschlussprüfungen zu schützen.

Schon am Nachmittag fuhr das Team mit einigen fortgeschrittenen Skifahrern und Snowboardern mit dem Skibus in das Skigebiet Speikboden zur Erkundung der Pisten. Schneefall und schlechte Sichtverhältnisse wurden ignoriert. Am nächsten Morgen hieß es, früh aus den Federn zu kommen, da die Ski- und Snowboardkurse für Anfänger und Fortgeschrittene schon um 9.00 Uhr, geleitet von einheimischen Skilehrern, begannen. Die Mittagsmahlzeiten wurden im Skigebiet eingenommen. Die Auswahl bot etwas für jeden Geschmack. Manche konnten sich tagelang nicht von Germknödeln und Kaiserschmarren trennen.

Fortschritte waren in den nächsten Tagen deutlich zu erkennen und somit wagten sich die Begeisterten mehr und mehr auf die mittelschweren und schweren Pisten bis zum Gipfel. Oben vom Speikboden bot sich der wunderbare Weitblick in die Südtiroler Bergwelt. Für die meisten Schüler ein erstmaliges und überwätigendes Erlebnis. Das Ritual nach dem Skitag beim Apréski in der Hexenküche im Tal war dann ein beliebter Treffpunkt. Gemeinsam ging es dann anschließend in das heimische Restaurant, wo der Chefkoch mit einem Mehrgangmenue verwöhnte.

Die unter dem Hotel gelegene Disco war ideal für die Schüler, war doch der zu irgendeinem Zeitpunkt notwendige Weg in die Nachtruhe über wenige Treppen navigationslos zu erreichen. Manche sahen im Abtanzen auch eine therapeutische Zweckmäßigkeit, die beim Skifahren stark beanspruchte und verhärtete Muskulatur zu lockern. Am Freitagmoregen hieß es, sich von den Bergen zu verabschieden, ein letzter wehmütiger Blick auf die sonnenbeschienenen Gipfel. Nach einer für alle Beteiligten wunderschönen Woche begann vollzählig und unverletzt die Heimreise nach Nienb urg