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Neues digitales Konzept - Hybridunterricht

Neues digitales Konzept für Schule in der Corona-Pandemie – Hybridunterricht an den Schulen Rahn in Nienburg gestartet

  • Abhängig von der Corona-Inzidenz haben Teile der Klasse Präsenzunterricht, die Anderen werden live über eine Videokonferenz in den Klassenraum dazugeschaltet.
  • Lehrerinnen und Lehrer gehen mit neuen Laptops und I-Pads von jedem Klassenraum aus online.
  • Die Schulen Rahn nutzen jetzt einen der leistungsstärksten Schulserver Niedersachsens.

 

 

Nienburg, Mai 2021. Auch mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie ist kein Ende des Ausnahmezustandes an den Schulen in Sicht. Bisher durften – abhängig vom Inzidenzwert – Halbklassen unter besonderen Schutz- und Hygienebestimmungen vor Ort im Präsenzunterricht beschult werden. Und die andere Hälfte der jeweiligen Klasse? Als Ergänzung zum bisherigen Fernunterricht haben die privaten Schulen Rahn in Nienburg seit den Osterferien ein neues Konzept eingeführt: den sogenannten Hybridunterricht.

Was man darunter versteht, erklärt Schulleiter und Geschäftsführer Sebastian Sonntag: „Der Hybridunterricht sieht vor, dass die gesamte Klasse möglichst einheitlich beschult wird. Das betrifft sowohl die Schülerinnen und Schüler vor Ort, als auch die jeweils zu Hause lernende Klassenhälfte: Diese wird, vereinfacht gesagt, über eine Videokonferenz zum Präsenzunterricht in den Klassenraum hinzugeschaltet.“

Für dieses komplexe System wurde eigens der Schulserver ausgebaut, so dass er nun zu den leistungsstärksten Schulservern Niedersachsens bezüglich der Rechenleistung pro Schüler zählt. Ausgestattet mit neuen Dienst-Laptops und I-Pads können die Lehrerinnen und Lehrer nun in jedem Raum der Schule mit ihrem Gerät schnell und unkompliziert online gehen. Die Schülerinnen und Schüler bei Rahn sind mit I-Pads ausgestattet worden, sodass auch Kinder aus Familien mit unzureichendem technischem Equipment dem Unterricht uneingeschränkt folgen können.

Der Unterricht findet an den Schulen Rahn weiterhin nach dem normalen Stundenplan statt. Als virtuelle Klassenzimmer dienen hierbei Videokonferenzen, die über die Lernplattform IServ gestartet werden. Die Schülerinnen und Schüler, die sich im Fernunterricht befinden, wählen sich zum Stundenbeginn dort ein. Zeitgleich beginnt die Lehrkraft die Stunde mit den Schülerinnen und Schülern vor Ort in der Schule. „Wie der Hybridunterricht dann im Detail abläuft, das hängt von der Lehrkraft, dem Fach und der Altersgruppe ab – dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten“, führt Sonja Ötting, Schulleiterin der Realschule Rahn, aus. „Beispielsweise kann über die Videokonferenz mit der gesamten Klasse gearbeitet werden. Es ist aber auch möglich, die Videokonferenz für die Schülerinnen und Schüler im Fernunterricht zur Aufgabenstellung und Beantwortung von Rückfragen einzusetzen.“

Auch das häufige Hin- und Her zwischen dem Szenario B und C, wie es zuletzt im Landkreis Nienburg/Weser aufkam, stellt kein Hindernis mehr dar. Es gilt im Hybridunterricht immer der Grundsatz: "Wer Zuhause lernt, schaltet sich zu Beginn eines Faches in die Videokonferenz zum Hybridunterricht in den Klassenraum dazu". Im Szenario C unterrichtet die Lehrkraft im leeren Klassenraum per Videokonferenz und im Szenario B sind die Anwesenden in der Klasse und die Schülerinnen und Schüler der anderen Halbgruppe und auch präsenzbefreite Schüler online dabei. So geht keiner verloren und jeder erhält den erforderlichen Lernstoff und den Unterricht dazu.

„Wir können nicht oft genug betonen, wie wichtig es für die Schülerinnen und Schüler ist, gerade in dieser herausfordernden Zeit eine gewisse Struktur im Lernalltag durch den Unterricht nach Stundenplan zu erhalten. Sie haben hier außerdem die Chance, miteinander und auch mit den Lehrkräften im direkten Austausch zu bleiben – selbst an den Tagen, an denen sie Zuhause sind“, berichtet auch Dr. Andrea Butt, Schulleiterin der Fachoberschulen Rahn, aus der bisherigen Erfahrung. „Vor allem im jungen Erwachsenenalter ist diese Struktur die Grundlage für den Schulerfolg, denn diese Jugendlichen müssen im Hinblick auf Schule derzeit besonders verzichten.“

„Bei allem Verständnis für die vorrangige Sicherheit ist es weiterhin sehr herausfordernd“, sagt Sebastian Sonntag. „Wir sind uns aber sicher, dass wir mit dem Modell des Hybridunterrichts eine neue pädagogische Idee für eine moderne Schule geschaffen haben, die in Zeiten der Pandemie krisenfest ist, aber gleichzeitig guten Unterricht für alle ermöglicht.“

 

 

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